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Internationales Graduiertenkolleg 1956

Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext

Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Universität Freiburg und der Russischen Staatlichen Humanwissenschaftlichen Universität (RGGU) Moskau gemeinsam finanzierten Internationalen Graduiertenkolleg 1956 „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identi­tät‘ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“ wurde 2014 zum ersten Mal ein ge­meinsames deutsch-russisches Graduiertenkolleg im Bereich der Geisteswissenschaften eingerichtet.

Das IGK gründet auf dem Erfahrungsreservoir einer im Bereich der Geisteswissenschaften herausragenden Kooperation und auf etablierten bilateralen Strukturen zwischen der ALU Freiburg und der RGGU Moskau, die durch die Zusammenarbeit der letzten Jahre intensiviert werden konnten. Im Kolleg wird die lange Tradition nationaler, bilateraler und internati­onaler Forschung zu deutsch-russischen Kulturkontakten untersucht. Ausgehend davon soll ein innovatives Konzept interdisziplinärer und internationaler Kulturtransferforschung entwi­ckelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur deutsch-russische bzw. russisch-deutsche Kul­turkontakte und Kulturtransfers, sondern auch die europäischen Dimensionen dieser Kon­takte. Zudem widmet sich der Forschungsverbund der Frage, inwiefern sich Prozesse des Kulturtransfers auf Konstruktionen kultureller bzw. nationaler Identitäten auswirken. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis zur Gegen­wart.

Das IGK sieht sich darüber hinaus auch im Bereich der „Third Mission“ der Universitäten gefordert und bringt sich künftig durch ein Öffentlichkeitsmodul aktiv in Kulturtransferprozesse ein, um in konfrontativ angelegte politische Diskurse auch Narrationen fruchtbarer deutsch-russischer Beziehungen einzubringen.

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