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Qualifizierungsprogramm

Qualifizierungsprogramm des Internationalen Graduiertenkollegs 1956 für die Promovierenden der Freiburger Seite

[Qualifizierungsprogramm als PDF-Datei]

Das Qualifizierungsprogramm des IGK 1956 zielt insbesondere auf eine standortübergreifende gemeinsame Kollegarbeit (Freiburg – Moskau), eine intensive wissenschaftliche Betreuung und die Förderung von interkultureller Erfahrung sowie von überfachlichen Qualifikationen. Es vermittelt spezifisch auf das Forschungsprogramm abgestimmte ergänzende Fachkenntnisse und qualifiziert darüber hinaus für eine universitäre oder außeruniversitäre Karriere. So besteht z.B. die Möglichkeit, Lehrerfahrung im Hochschulbereich zu erlangen, Schlüsselkompetenzen zu erwerben, Sprachkenntnisse zu perfektionieren und/oder Erfahrung im wissenschaftsorganisatorischen Bereich zu sammeln. Das Qualifizierungsprogramm bietet eine relativ große Gestaltungsfreiheit mit der Möglichkeit zu individuellen Schwerpunktsetzungen. Es besteht aus dem Studienprogramm und den Forschungsaufenthalten.

Studienprogramm

Das Studienprogramm enthält vier Module:

  • Modul 1 „Wissenschaftliche Qualifizierung“ (Pflichtmodul)
  • Modul 2 „Sprachkompetenz“ (Wahlpflichtmodul)
  • Modul 3 „Schlüsselkompetenzen“ (Wahlpflichtmodul)
  • Modul 4 „Wissenschaftskarriere“ (Wahlpflichtmodul)

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen aus Modul 1 ist verpflichtend. Aus den Modulen 2 bis 4 kann frei gewählt werden und somit – in Absprache mit dem Betreuungsteam – ein eigenes Qualifizierungsprofil erstellt werden. Im Laufe der dreijährigen Promotionsphase sind mindestens drei Leistungen aus dem Bereich der Wahlpflichtmodule zu erbringen (z.B. 1. Sprachkurs Russisch, 2. Kurs „Rhetorik und Präsentation“, 3. Kurs „Medienkompetenz“). Darüber hinaus können weitere Angebote aus dem Studienprogramm genutzt werden.

Modul 1

Modul 1: „Wissenschaftliche Qualifizierung“ (Pflichtmodul)

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist verpflichtend.

VeranstaltungFrequenz und UmfangOrt und Zeit des AngebotsTeilnahme
Kolloquiumjedes Semester
(1 SWS, Blockveranstaltungen)
parallel in Moskau und Freiburgjedes Semester
Symposium/Konferenz des IGK1 x pro Semester
(1,5 bis 3 Tage)
alternierend in Freiburg und Mos-kau; in der Regel Okt./Nov. in Freiburg, März/April in Moskaujedes Semester
(davon mindestens 3 x während der 3-jährigen Promotionsphase mit eigenem Vortrag)
„Kulturtransfer und Kultursemiotik. Grundlagen der internationalen Theoriearbeit“1 x pro Jahr
(1 SWS, Blockveranstaltungen)
Freiburg
in der Regel jeweils im Okt./Nov.
1 x während der 3-jährigen Promotionsphase
„Wissenschaftssprachen und Wissenschafts-kulturen in Deutschland und Russland“1 x pro Jahr
(1 SWS, Blockveranstaltungen)
Moskau1 x während der 3-jährigen Promotionsphase
Vortrag und Workshop mit Gästen und Visiting Fellowsin der Regel 1 x pro Semester
(max. 1,5 Tage)
Freiburgmöglichst jedes Mal (Ausnahmen bei Auslandsaufenthalten, Tagungsreisen o.ä.)
Workshop „Gute wissenschaftliche Praxis“eintägigFreiburg
in der Regel jeweils im Okt./Nov.
1 x während der 3-jährigen Promotionsphase

Modul 2

Modul 2: „Sprachkompetenz“ (Wahlpflichtmodul)

Während der dreijährigen Promotionsphase sind mindestens 3 Leistungen aus den Modulen 2 – 4 zu erbringen.

VeranstaltungUmfangAngebot
Sprachkurse nach individueller Wahl (im Rahmen des zu erstellenden individuellen Qualifizierungsprogramms) mindestens 2 SWSMoskau und/oder Freiburg

Modul 3

Modul 3: „Schlüsselkompetenzen“ (Wahlpflichtmodul)

Während der dreijährigen Promotionsphase sind mindestens 3 Leistungen aus den Modulen 2 – 4 zu erbringen.

Veranstaltung Dauer / UmfangAngebot
Kurse der IGA (z.B. Management und Kommunikation; Medienkompetenz;
EDV; Rhetorik und Präsentation; Karriereplanung und Berufseinstieg),
Career-Workshop, oder eigens für das IGK eingerichtete Kurse
1 Kurs / WorkshopFreiburg
(s. das aktuelle Angebot der IGA: http://www.iga.uni-freiburg.de (dort unter „Kursprogramm“)
Kurse / Workshops für Wissenschaftlerinnen (z.B. zu Kommunikations und Konflikttraining, Selbstdarstellung und Auftreten, Aufbauen von Netzwerken, oder Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf)1 Kurs / WorkshopMuT-Programm für Universitäten in BadenWürttemberg (s. das Angebot der LaKoG, Universität Stuttgart), http://www.lakog.unistuttgart.de/menue_links/mut_mentoring_und_training/index.html
Engagement als Pate / Patin für eine Moskauer Promovierende / einen Moskauer Promovierenden im IGK 1956 (s. auch unten „Forschungsaufenthalte“)1 – 2 Monate (je nach Dauer des Aufenthaltes an der Universität Freiburg)Freiburg
Übernahme eines Peer-Mentorats / Tutorats für neu aufgenommene Mitglieder des IGK der Freiburger Seite1 SemesterFreiburg

Modul 4

Modul 4: „Wissenschaftskarriere“ (Wahlpflichtmodul)

Während der dreijährigen Promotionsphase sind mindestens 3 Leistungen aus den Modulen 2 – 4 zu erbringen.

VeranstaltungDauer / UmfangAngebot
Hochschuldidaktische WeiterbildungWorkshops lt. ProgrammHochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg:
http://www.hdz-bawue.de
Durchführung einer Lehrveranstaltung1 SemesterFreiburg
Organisation eines Symposiums / einer Konferenz des IGK1 xin der Regel in Freiburg oder Moskau (andere Konferenzorte sind möglich)
Herausgabe eines Sammelbandes1 xFreiburg oder Moskau
Gestaltung des GastwissenschaftlerInnenprogramms (Konzeption, Organisation und Durchführung eines Gastaufenthaltes) 1 xFreiburg
Teilnahme an einer Tagung (außerhalb des IGK) mit eigenem Vortrag oder eigener Posterpräsentation1 xIm In- oder Ausland
Teilnahme an einem Workshop/Kurs „Drittmitteleinwerbungen“, „Gremienarbeit an Hochschulen“ oder „Hochschulgesetz (Aufbau und Zuständigkeiten)“ 1 xMuT-Programm für Universitäten in BadenWürttemberg
(s. das Angebot der LaKoG,
Universität Stuttgart für MuT-Programm für Universitäten in BadenWürttemberg (s. das Angebot der LaKoG, Universität Stuttgart für NachwuchswissenschaftlerInnen:
http://www.lakog.uni-stuttgart.de/menue_links/mut_mentoring_und_training/index.html

Forschungsaufenthalte

Für alle Promotionsprojekte sind Forschungsaufenthalte im Ausland vorgesehen. Die Dauer reicht von mindestens sechs Monaten (davon drei im Rahmen der gemeinsamen Projektarbeit in Moskau) bis zu höchstens 12 Monaten während der dreijährigen Promotionsphase. In einem individuellen Beratungsgespräch zu Beginn der Promotion wird die zeitliche Gestaltung der Aufenthalte geplant, wobei sicher gestellt wird, dass die gemeinsame Kollegarbeit von jährlich einem Monat an der RGGU Moskau realisiert wird. Eine Überprüfung dieser individuellen Planung bzw. eine etwaig erforderliche Neujustierung ist jeweils jährlich vorgesehen.

Betreuung und Integration an der Partnerinstitution

Die individuelle Betreuung an der RGGU wird durch eine Person des Betreuungsteams gewährleistet. Umgekehrt gilt dies auch für die Freiburg-Aufenthalte der Moskauer Promovierenden. Darüber hinaus erleichtert ein Patenschaftsmodell die Integration an der Partnerinstitution. So wird ein/e Promovierende/r der russischen Seite als Ansprechperson für den/die Promovierende/n der deutschen Seite zur Verfügung stehen und umgekehrt.

Gemeinsame Kollegarbeit während der gegenseitigen Auslandsaufenthalte

Ein Monat des Auslandsaufenthaltes ist jährlich so zu legen, dass an dem gemeinsamen Symposium sowie an den Veranstaltungen, die nur in Freiburg oder nur in Moskau angeboten werden, teilgenommen werden kann, wie z.B. die Kurse „Kulturtransfer und Kultursemiotik. Grundlagen der internationalen Theoriearbeit“ (Freiburg) und „Wissenschaftssprachen und Wissenschaftskulturen in Deutschland und Russland“ (Moskau). Die gemeinsame Kollegarbeit findet in der Regel im Oktober/November (Freiburg) sowie im März/April (Moskau) statt.

Darüber hinaus wird während der Forschungsaufenthalte das Kolloquium an der Partnerinstitution besucht. Nach individueller Absprache werden für den Zeitraum der gemeinsamen Kollegphase außerdem Sprachkurse und/oder Workshops zu bestimmten Themen – die selbstverständlich auch selbst vorgeschlagenen werden können – eingerichtet, sofern diese für das Promotionsprojekt oder im Rahmen des Qualifizierungsprogramms als sinnvoll erscheinen.

Finanzierung

Die Finanzierung der insgesamt sechsmonatigen Auslandsaufenthalte, die mindestens während der dreijährigen Promotionsdauer zu realisieren sind, ist durch Kollegmittel gesichert. Mittel für darüber hinausgehende Auslandsaufenthalte werden von den Promovierenden beim Kolleg beantragt.

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